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Das antike Korakesion wurde Mitte des 2. Jh. v. Chr. erstmals geschichtlich erwähnt, wurde aber wohl schon im 4. Jh. v. Chr. als Grenzbastion zwischen Pamphylien und Kilikien gegründet. Auf der 250 m hohen, schroff aus dem Meer aufsteigenden Halbinsel, baute der Pirat "Tryphon der Wollüstige" die Bastion zu einer uneinnehmbaren Festung aus. Strategisch sehr günstig gelegen, diente sie fast 80 Jahre als Stützpunkt der berüchtigten kilikischen Piraten. 67 v. Chr. setzte der römische Feldherr Pompeius der Grosse dem Treiben ein Ende. Er vernichtete in der Seeschlacht bei Korakesion sämtliche Piratenschiffe. Marc Anton, der Nachfolger Césars, verschenkte die Festung dann an seine Verbündete und Geliebte, die ägyptische Pharaonin Kleopatra. In byzantinischer Zeit trugen Festung und Stadt den Namen Kalonoros. Im 13. Jh. bauten die Seldschuken die Festung zu einem Flottenstützpunkt aus. |