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Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet die Region Kappadokien eine Fülle großartiger Landschafts- und Kulturerlebnisse. Als Folge heftiger Eruptionen, heute erloschener Vulkane wie Erciyes Dag (3916 m) und Hasan Dag (3268 m), überlagerten sich vor ca. 3 Millionen Jahren verschiedene Schichten vulkanischen Materials aus Tuff, Lava und Aschen, verfestigten sich und bildeten ein weitflächiges Felsplateau. Im Laufe der Jahrtausende entstanden durch Wind und Wasser, durch die Kräfte der Erosion, Oberflächenformen von unglaublicher Vielfalt, die oft schon ins märchenhafte reichen. Im White Valley und Rose Valley fühlt man sich z.T. in eine Mondlandschaft versetzt. Surrealistisch anmutende Felsnadeln, mit einer Gesteinsplatte als "Hütchen" auf der Spitze und konisch geformte Felsendome bilden einen verwunschenen Landschaftsgarten. Im Honeymoon-Valley dagegen dominieren sanfte Formen, die an Tortenguß und Sahnehäubchen erinnern. Kappadokien ist jedoch nicht nur berühmt wegen seiner Naturwunder. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit. Bereits die ersten Bewohner Kappadokiens entdeckten sehr rasch, wie weich und einfach zu bearbeiten vulkanischer Tuff ist. Ganze Ortschaften wurden aus den Hängen heraus gearbeitet. Rund 3000 überwiegend byzantinische Felsenkirchen des 5.-14. Jh. sowie zahlreiche Höhlen und unterirdische Städte wurden bereits entdeckt. In Teilen wurde diese eindrucksvolle Region von der UNESCO als Weltkulturerbe unter Schutz gestellt. geöffnet tägl. ab 8 Uhr; Eintritt ca. 8 Euro zwischen Göreme und Avanos geöffnet tägl. ab 8 Uhr; Eintritt ca. 4 Euro geöffnet tägl. ab 8 Uhr; Eintritt je ca. 4 Euro geöffnet tägl. ab 8 Uhr; Eintritt ca. 2 Euro
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